PALU-Förderrichtlinie
Maßnahmen zur dauerhaften und weitgehenden Wiedervernässung land- und forstwirtschaftlich genutzter Moorböden und zur Unterstützung der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung wiedervernässter Moorbodenflächen
Die PALU-Förderrichtlinie ist Teil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) der Bundesregierung. Ziel des Programms ist es, natürliche Ökosysteme gezielt zu stärken und ihren Beitrag zum Klimaschutz zu nutzen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Moorböden: Entwässerte Moore verursachen erhebliche Treibhausgasemissionen. Durch ihre Wiedervernässung können diese Emissionen deutlich reduziert und gleichzeitig wichtige Funktionen für Biodiversität, Wasserhaushalt und Klimaanpassung verbessert werden.
Die PALU-Förderung unterstützt daher die Umstellung auf eine klimaschonende, nasse Bewirtschaftung (Paludikultur) und schafft Anreize, wirtschaftliche Nutzung und Klimaschutz miteinander zu verbinden.
Fördergegenstand:
Die Förderrichtlinie ist in vier Fördermodule aufgeteilt:
Fördermodul 1: Beratungsleistungen zu Wiedervernässung, Nutzungsmöglichkeiten und betrieblichen Umsetzungskonzepten,
Fördermodul 2: Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für ein Wassermanagement zur dauerhaften und weitgehenden Wiedervernässung,
Fördermodul 3: Kompensation der Auswirkungen einer dauerhaften und weitgehenden Wiedervernässung,
Fördermodul 4: Maßnahmen zur Unterstützung der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung wiedervernässter Flächen nach erfolgreicher Wiedervernässung.
Antragsberechtigt sind:
Abhängig vom Fördergegenstand/ -Modul:
- Flächeneigentümer
- Flächenbewirtschafter
- Verbände und Organisationen
- Unternehmen
Förderhöhe:
- Je nach Förderschwerpunkt 70% bis 100% Förderquote
- Kompensationen werden eigens berechnet
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